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Umschulung

Umschulung From Sterwiki Unter einer Umschulung versteht man das Erlernen eines neuen Berufs oder einer neuen Qualifikation. Sie ist also eine Moglichkeit, sich fur eine neue Arbeitstatigkeit zu qualifizieren, wenn der alte Beruf, z.B. aus gesundheitlichen Grunden, nicht mehr ausgeubt werden kann. Eine Umschulung wird dem Bereich der beruflichen Weiterbildung zugeordnet, damit also der Erwachsenen- und Weiterbildung In Deutschland werden Umschulungen haufig von der offentlichen Hand, meist der Bundesagentur fur Arbeit, manchmal auch der Bundeswehr, oder als Reha-Leistung finanziert. Umschuler fliessen wahrend der Dauer ihrer Massnahme nicht in die offizielle Arbeitslosenstatistik des Staates ein. Fur viele der Teilnehmer ergibt sich danach auch tatsachlich die Reintegration ins Berufsleben. So ergeben sich fur beide Seiten Vorteile. Table of contents showTocToggle('show','hide') 1 Warum? 2 Wo? 3 Was? 4 Geld 5 Tipps 5.1 Nach aussen 5.2 Nach innen 6 Rechtsgrundlagen 7 Weblinks 7.1 Arbeitsmarktborsen Warum? Das kann verschiedene Grunde haben: Man war sehr lange krank oder aus anderen Grunden lange arbeitslos und ist aus dem Beruf draussen. Vielleicht gibt es fur den alten Beruf nicht mehr genugend Nachfrage oder der alte Beruf lag einem auch einfach nicht mehr. Da gibt es auch die Studierenden, bei denen es im Studium nicht geklappt hat, oder die Frauen, die aufgrund ihrer Kinder eine Ausbildung abgebrochen haben. In diesen Fallen, in denen jemand vorher noch keinen Beruf erlernt hat, spricht man nicht von Umschulung, sondern ggf. von einer Ausbildung (so wird dies auch im Lebenslauf und bei den Bewerbungen bezeichnet). Ziel der Teilnahme an einer Weiterbildungsmassnahme ist die Moglichkeit, im Erwerbsleben dauerhaft und qualifiziert tatig sein zu konnen. Wo? In der Zeitung finden sich an jedem Wochenende Angebote von zahllosen Bildungsinstituten, die Kurse fur Umschuler anbieten. Als Beispiel seien die bundesweit 27 Berufsforderungswerke (BFW) mit 15.000 Ausbildungsplatzen genannt. Beim ortlichen Arbeitsamt gibt es auch Listen von diesen Instituten. Diese Institute leben hauptsachlich vom Haushalt der Bundesagentur fur Arbeit und anderen Topfen der offentlichen Hand - ein Milliardenbudget. Was? Das Angebot umfasst (vom Bedarf bestimmter Branchen abhangig) Kurse wie zum Beispiel Werbekaufmann, Fachinformatiker, Krankenpfleger, Datenbankentwickler oder Landschaftsgartner. Umschulungen dauern 9 Monate bis 2 Jahre in Kursen von 15 bis 20 Teilnehmern und umfassen in der Regel auch ein Praktikum von einigen Monaten Lange. Uber den Bildungsgutschein sind demnachst auch kurzere Massnahmen geplant. Dabei muss man unterscheiden: zu einer Berufsausbildung gehoren eine gesetzliche Definition des Berufsbildes, eine Dauer von 2 Jahren und eine IHK-Abschlussprufung; bei kurzeren Lehrgangen handelt es sich lediglich um einen fachlichen Schwerpunkt, den man erlernt. Ein kurzerer Lehrgang kann Vorteile haben, aber mindestens einen ersten Berufsabschluss sollte man im Leben besser haben. Geld Der Bildungstrager (gemeint ist das Institut) und die entsprechende 'Massnahme' (so heisst der Lehrgang) mussen vom Arbeitsamt als forderungswurdig anerkannt sein. Der Teilnehmer muss ebenfalls forderwurdig sein. Fruher richtete sich das zum Teil auch nach Region und Stadtteil des Wohnsitzes. Heute ist ein Wohnsitzwechsel nur noch ratsam, wenn das Budget des ortlichen Arbeitsamtes definitiv verbraucht ist. Die Kosten des Kurses ubernimmt dann gegebenenfalls das Arbeitsamt. Diese Kosten betragen in der Regel 10.000 bis 20.000 Euro. Diese Kosten wirken hoch - sind aber gering im Vergleich zu den staatlichen Unterhaltskosten fur einen jahrelang nicht erwerbstatigen Arbeitnehmer! Die Fragen Unterhalt, Krankenversicherung, Fahrtkosten und gegebenenfalls Unterbringungskosten (wenn Schulungsort oder Praktikumsstelle weit auswarts liegen) des Teilnehmers laufen uber Arbeitsamt (z.B. Europaischer Sozialfonds, kurz ESF) oder uber das Sozialamt. Diese Kosten sind ahnlich hoch wie die des Kurses. Eine Teilnahme am Kurs macht eigentlich nur dann Sinn, wenn die Finanzierungen sowohl fur den Kurs als auch fur den Unterhalt stehen. Tipps Nach aussen Man sollte ich das Institut vorher sehr gut anschauen (wie kompetent und qualifiziert wirken die Mitarbeiter des Institutes, wie glucklich sind die Teilnehmer, wie sehen die Raume aus, welche Hardware und Ausstattung gibt es, konnen zusatzliche Zertifikate erworben werden (MCSE, LCCI usw.). Gegenuber dem Arbeitsamt muss man sehr beharrlich sein. Zusagen entpuppen sich als Absagen, aus Absagen werden plotzlich Zusagen. Und bewilligte Mittel (gleich Gelder) fur den Lebensunterhalt kommen monatelang nicht an, wenn man nicht nachhakt. In der Massnahme muss man schon 6 Monate vor Praktikumsbeginn mit den Bewerbungen um einen Praktikumsplatz beginnen. An seinen Bewerbungsmappen sollte man hart arbeiten. Vorteilhaft sind namhafte Firmen sowie Unternehmen, die auch verantwortungsvollere Tatigkeiten zu bieten haben. Die Moglichkeit, Gelerntes umsetzen zu konnen, ist sehr wichtig. Nach innen Man sollte sich auf seine Fahigkeiten und Neigungenbesinnen und sich uberlegen, in welchen Branchen man sein Gluck suchen mochte. Man sollte wieder Freude am Lernen entwickeln und Prufungen auch als einen Anreiz und Herausforderung sehen (das Heimspiel des Lieblingsvereins findet man ja auch spannend). Umschulungen sind eine Chance, aber man muss was aus ihnen machen. Ein positives Gefuhl kommt nicht sofort und ist verletzlich. Rechtsgrundlagen Sozialgesetzbuch III (SGB III) (Arbeitsforderungsreformgesetz) Berufsbildungsgesetz (BBIG) ESF-Verordnung Weblinks www.arbeitsamt.de Europaischer Sozialfonds (http://europa.eu.int/comm/employment_social/esf2000/index-de.htm) Arbeitsmarktborsen Jobscout 24 (http://www.jobscout24.de) Jobpilot (http://www.jobpilot.de) Monster Deutschland (http://www.monster.de) Stepstone (http://www.stepstone.de) Jobstairs (http://www.jobstairs) Kategorie:Berufsbildung Kategorie:Arbeitsmarkt
27.8.05 17:26


Kraftfahrtversicherungen

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss jeder abschließen, der ein Fahrzeug für den Straßenverkehr zulassen möchte - so will es das Gesetz. Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Halter oder der Fahrer des Wagens verursacht, werden durch diese Versicherung gedeckt. Schäden am eigenen Fahrzeug sichert eine Kaskoversicherung ab. Durch den Abschluss eines Schutzbriefes und einer Kraftfahrtunfallversicherung, wird der Versicherungsschutz weiter komplettiert.
Quelle "Kraftfahrtversicherungen" : Algemein
27.8.05 17:26


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